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Wie verhalte ich mich in Notlagen und setze einen Notruf richtig ab?

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Wichtige Informationen für die Rettung:

Wer sind Sie ?

Wo ist der Notfallort (Adresse, Etage,...)

Was ist geschehen ?

Wie viele Personen sind betroffen ?

Welche Verletzung / Erkrankung hat der Betroffene ?

Warten auf Rückfragen !

Die Wahl der Notrufnummern ist grundsätzlich kostenfrei!

Eine Menge Leute haben Angst davor die oben genannten Telefonnummern zu wählen. Erkennen Sie eine Notlage oder befinden Sie sich selbst in Einer, haben Sie keine Scheu davor sich mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen. Es ist zum wiederholten Male vorgekommen, dass Mitbürger einen Brand allein gelöscht haben, ohne die zuständige Feuerwehr zu informieren. Es ist natürlich zunächst unabdingbar, dass kleinere Entstehungsbrände sofort allein gelöscht werden müssen, jedoch sollte danach die Feuerwehr über den Notruf 112 gerufen werden, da eventuelle Rauchgase oder versteckte Glutnester die Angelegenheit verschlimmern könnten. Bei berechtigten Notrufen entstehen im Allgemeinen KEINE Zusatzkosten für Sie, weil die Versicherung in den meisten Fällen den Schaden abdeckt.

Zögern Sie bitte nicht. Ihr Leben und Das von anderen Mitbürgern kann von Ihrer Reaktion abhängen!


Unwetterwarnungen

Unwetterwarnung

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Waldbrandwarnstufen

Aktuelle Waldbrandgefahr

Rettungskarten

Immer wieder kommt es vor, dass die Feuerwehr bei schweren Verkehrsunfällen zur Hilfe gerufen wird, um Insassen aus Ihren zerstörten Fahrzeugen zu retten. Da die Autoindustrie eine Vielzahl an Modellen anbietet, erschwert das die Arbeit der Retter immens. Jedes KFZ hat seine spezifische Anordnung von verbauten Komponenten, sei es die Lage der Batterie, der Airbags oder des Kraftstoff-Tanks. Da wir Feuerwehrleute im Einsatzfall ALLE Gefahren kennen und abwehren müssen, ist es hilfreich zu wissen, wie Ihr Fahrzeug ausgestattet ist. Dazu gibt es seit einiger Zeit “Rettungskarten” für fast jedes Modell. Unsere Bitte an Sie: Drucken Sie sich bitte IHRE Rettungskarte aus (kostenfrei) und klemmen Sie Diese hinter die Sonnenblende oder legen Sie sie in das Handschuhfach. Schnelle und Kompetente Hilfe zahlt sich immer aus und kann Ihr Leben retten.

Rettungskarten für Ihr KFZ

Beispiel für einen Renault Clio II (ohne Legende)

Rettungskarte

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Rauchmelder - Haben Sie schon Einen?

Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 600 Menschen bei Wohnungs-  oder Häuserbränden, viele könnten noch leben, wenn sie ein Rauchmelder  rechtzeitig vor dem Feuer gewarnt hätte!

Dabei sind Rauchmelder gar nicht teuer, schon für 5 Euro, manchmal auch für noch weniger, sind sie erhältlich.

Warum Rauchmelder? Ist es nicht viel sinnvoller Feuerlöscher aufzustellen?

Ein Feuerlöscher kann im Falle eines Brandes sehr hilfreich sein - aber nur wenn man den Brand rechtzeitig bemerkt. Genau hier liegt das  Problem, denn die meisten Brandopfer sterben Nachts, ohne das Feuer  bemerkt zu haben und zwar nicht an den Brandverletzungen, sondern an den Folgen einer Rauchvergiftung!

Im Falle eines Brandes werden im Schlaf die geruchlosen Gase  Kohlenmonoxid und Kohlendioxid  eingeatmet und führen sehr rasch zum Tod - schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid sind tödlich! Da im Schlaf auch unser Geruchssinn schläft, werden auch andere beim Brand  entstehende Gerüche nicht zwangsläufig wahr genommen.

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Rauchmelder funktionieren nach einem optisch-elektronischen  Prinzip. Sie werden häufig nur mit einer Batterie betrieben, um auch bei einem Stromausfall zu funktionieren. Netzbetriebene Geräte haben  speziell für diesen Fall eine Backup- oder Reservebatterie.

Bei fast allen Bränden entsteht Rauch, der sich in der Regel  zuerst unter der Zimmerdecke sammelt und dort durch die Öffnungen in den Innenraum des Rauchmelders eindringt.

Im Inneren des Rauchmelders befindet sich eine Lichtquelle und  ein Lichtsensor. Die Lichtquelle und der Sensor sind so angeordnet, dass im Normalfall (ohne Rauch) der Lichtstrahl nicht auf den Sensor  auftrifft. Dringt jedoch Rauch durch die Öffnungen in das Innere des  Rauchmelders ein, werden die Lichtstrahlen vom Rauch reflektiert,  wodurch der Lichtsensor ein Signal empfängt und dieses in einen  elektrischen Impuls umwandelt.

Eine elektronische Schaltung wertet den Impuls aus und erzeugt einen sehr lauten, durchdringenden Warnton.

Rauchmelder verhindern und löschen also nicht das Feuer, sondern  warnen Personen in der Nähe eines Brandes, um so eine rechtzeitige  Flucht und eine möglichst schnelle Alarmierung der Feuerwehr zu  ermöglichen.

Wo werden Rauchmelder installiert und wo nicht?

Rauchmelder müssen immer an der Zimmerdecke, möglichst in  Raummitte angebracht werden. Ist die Montage in der Raummitte nicht  möglich, sollte zumindest ein Abstand zur Wand von 50 cm eingehalten  werden.

Mindestens in jedem Schlafraum und in jedem Flur sollte ein  Rauchmelder installiert werden. Alle Räume oder Flure die zum Verlassen  der Wohnung im Notfall begangen werden müssen (also Fluchtwege), sollten ebenfalls mit einem Rauchmelder ausgestattet werden. In  mehrgeschossigen Häusern mit offener Verbindung der einzelnen Geschosse  muss mindestens ein Rauchmelder pro Etage installiert werden.

Wer optimale Sicherheit möchte, sollte jeden Raum seiner Wohnung  oder seines Hauses mit einem Rauchmelder ausstatten. Da ein Brand  überall entstehen kann, ist auch im Keller, im Dachboden und im  Treppenhaus ein Rauchmelder sinnvoll.

Nur bedingt sinnvoll sind Rauchmelder in Räumen in denen im  Normalfall Rauch oder Dampf entsteht, wie z. B. Küche, Bad, oder Garage, da in diesen Räumen Fehlalarme ausgelöst werden können.

In jedem Fall müssen die Hinweise zur Montage und Installation  der mitgelieferten Bedienungs- oder Gebrauchsanleitung studiert und  befolgt werden.

Bei komplizierter Raumgeometrie wie z. B. bei Erkern, L-förmigen  Räumen oder bei Räumen mit Unterzügen, sollten Sie vor der Installation  der Rauchmelder von fachkundiger Seite Rat einholen. Meist bietet die örtliche Feuerwehr fachkundige Beratung an. Wer lieber selbst nachlesen  will, findet ausführliche Informationen zum Einbau und Betrieb von  Rauchmeldern in der Deutschen Norm "DIN 14676" die es beim Beuth Verlag  in 10772 Berlin zu kaufen gibt.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Rauchmelder müssen mindestens folgende Anforderungen erfüllen:

  • Sie müssen mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet sein.
  • Eine leicht verständliche Bedienungs- oder Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache muss beigefügt sein.
  • Auf einem Typenschild müssen der Name und die Adresse des Herstellers sowie eine Typenbezeichnung angegeben sein.

Von Produkten die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, raten wir dringend ab!

Sehr zu empfehlen sind Rauchmelder mit VdS-Zulassung. Diese Zulassung, die erst nach einer umfangreichen  Prüfung zuerkannt wird, ist an dem VdS-Symbol auf dem Rauchmelder dem  Typenschild oder der Verpackung zu erkennen.

Eine Vds-Zulassung ist zwar nicht  zwingend erforderlich, das heißt es dürfen auch Rauchmelder verkauft  werden, die nicht mit dem VdS-Symbol gekennzeichnet sind, wir raten  jedoch zu Rauchmeldern mit VdS-Kennzeichnung.

Autor: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Franke - Regierung von Oberbayern - Gewerbeaufsicht

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Gefahren auf dem Eis

Eisige Temperaturen locken im Winter so manchen Bürger aber vor allem Kinder auf zugefrorene Teiche und Gewässer.
Das birgt aber Gefahren. Generell sollten die Verbotsschilder beachtet  werden! Die Feuerwehr appelliert an alle Bürger besondere Vorsicht  walten zu lassen.

Sehr gefährdet sind Kinder. Leicht  überschätzen sie die oft noch viel zu dünne Eisdicke. Auch wenn in  Ufernähe das Eis fest erscheint, kann das ein paar Meter weiter schon  anders aussehen. Bricht das Eis weg, fällt man unweigerlich ins Wasser.
Die Folge ist eine lebensgefährliche Unterkühlung. Bereits nach 2 Minuten haben Kinder kaum noch eine Überlebenschance.
Weisen Sie Ihre Kinder auf die tödliche Gefahr hin!

Erwachsene sollten mit gutem Beispiel voran gehen und die Eisflächen erst dann  betreten, wenn wir über mehrere Wochen Dauerfrost haben,
und die  Eisfläche mindestens 15 Zentimeter dick ist. Bei großen Gewässern kann  man sich auch in den Medien über die Eisstärke informieren.

Grundsätzlich gilt:

  • Betreten von nicht freigegebenen Eisflächen ist verboten! - Lebensgefahr!
  • Das Eis muss mindesten 15 Zentimeter dick sein.
  • Menschenansammlungen wie beim Schlittschuhlaufen können bei freien Gewässer lebensgefährlich sein!
  • Halten Sie sich niemals alleine auf Eisflächen auf
  • Verlassen Sie sofort das Eis bei Anzeichen, dass es brechen könnte
  • Das Betreten von Eisflächen die dunkle Flächen oder Risse aufweisen ist lebensgefährlich!

Bei Unfällen gilt:

  • Rettung Verunfallter: Die Hilfe muss schnell, aber überlegt erfolgen!
  • Notruf absetzen! - Notruf 112
  • Eine Eigensicherung ist zwingend erforderlich (Seil mit zweiter Person)
  • Rund um die Bruchstelle ist das Eis sehr brüchig
  • Das Körpergewicht muss auf eine möglichst große Fläche verteilt werden. Hierzu Hilfsmittel wie eine Leiter oder Brett o.Ä. verwenden!
  • Niemals bis zur Einbruchstelle vordringen. Mit Hilfsmittel den  Verunfallten retten (Stöcke, Stangen zusammengerollte Mäntel oder  Jacken)
  • Niemals in das Wasser eintauchen um Personen zu suchen.
  • Nach erfolgter Rettung Erste Hilfe  Maßnahmen ergreifen und Personen nach Möglichkeit in einen Raum bringen  Kleidung ausziehen und in Decken hüllen, jedoch niemals unterkühlte  Gliedmaßen in warmes Wasser tauchen, da ein Kälteschock eintreten kann

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